Trainingsangebote

Begleithundetraining

Vorbereitungskurse zur Begleithundeprüfung (BH/VT)

Das erste zu erwerbende Ausbildungskennzeichen im Gebrauchshundesport ist das Ablegen der Begleithundeprüfung, auch BH/VT genannt. Durch das Ablegen der Prüfung wird nachgewiesen das der Hund sicher geführt werden kann und sich verkehrssicher verhält.

Abhängig vom Bundesland und den jeweilig gültigen Bestimmungen, kann das Ablegen einer Begleithundeprüfung (BH/VT) auch als Behördliche Auflage bestimmt werden; z.B. wenn es bereits zu einem Zwischenfall mit dem Hund gekommen ist.

Unsere Hunde sollen ein zuverlässiger Begleiter im Alltag sein, dafür müssen einige grundlegende Regeln zwischen Hund und Hundeführer kommuniziert werden. Mit dem Begleithundetraining (BH/VT) starten wir die Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch. 

Wichtig ist uns dabei, dass der Hundeführer versteht, wie die Tiere lernen.

Unser Vorbereitungskurs zur Begleithundeprüfung ist daher in theoretische und praktische Teile aufgeteilt, die Übergänge zwischen den Teilen sind fließend. Wir garantieren so einen maximalen Lernerfolg.

Vorkenntnisse sind grundsätzlich nicht notwendig.

Während dem Training werden alle notwendigen Elemente der Begleithundeprüfung trainiert,  sowohl mit Leine und als Freifolge. Auch dazu ist es wichtig zu erwähnen, dass der Hundeführer keine Angst haben muss, unser Grundstück ist eingezäunt und es trainieren erst 2 Hunde gemeinsam auf dem Platz, wenn beide Hundeführer dazu bereit sind. Ganz nach deinem Stand der Ausbildung.

Unsere Trainingsleiter stehen bei jeder Übung unterstützend zur Seite.

Die Begleithundeprüfung besteht aus drei Teilen

  • Sachkundenachweis
  • Platzübung
  • Verkehrsteil (VT)

Beim Ablaufen des Laufschemas werden verschiedenen Übungen wie z.B. die Grundstellung oder das Durchqueren einer Gruppe gezeigt.

Was hier im Detail Inhalt der Begleithundeprüfung ist, ist in der Prüfungsordnung geregelt. Die aktuelle Ausgabe findest du in unserem Downloadcenter. Auf den Grafiken findest du das Laufschema der Begleithundeprüfung.

Ziel der Begleithundeprüfung ist es, dass der Hundeführer auch unter Ablenkung von anderen Personen, Fahrrädern, Autos oder Joggern seinen Hund führen kann.

Das Ablegen der Begleithundeprüfung ist Voraussetzung für viele weitere  Hundesportarten. Das Mindestalter für die Zulassung zur BH/VT beträgt 15 Monate.

Zugelassen sind alle Hundehalter, die den Nachweis erbringen, dass sie die Sachkundeprüfung erfolgreich abgelegt haben. Den Fragenkatalog zur Vorbereitung für die Sachkundeprüfung findest du ebenfalls in unserem Downloadcenter.

Willst auch du eine Begleithundeprüfung  (BH/VT) abgelegen oder hast gerade deinen Welpen bekommen und suchst noch das passende Trainings-Umfeld? 

Dann melde dich bei uns, mit dem Aufbautraining kann ab dem ersten Tag begonnen werden, mit uns, gemeinsam zur erfolgreichen Begleithundeprüfung.

IGP - Gebrauchshundesport

Der Klassiker

Der IGP- Sport besteht aus 3 Bereichen, sogenannten „Abteilungen“

  1. Fährtenarbeit (A)
  2. Unterordnung (B)
  3. Schutzdienst (C)

Die Hunde werden vom ersten Tag an, auf anfangs noch spielerische Art an das Training herangeführt und somit zu einem sozialverträglichen ausgeglichenen Familienschutzhund ausgebildet. Der IGP Sport wird auch der Vielseitigkeitssport genannt. Alle 3 Abteilungen werden im nächsten Absatz detailliert erläutert. 

Vorab ist es uns wichtig zu sagen;

Richtig ausgebildete Schutzhunde für Sportzwecke sind keine unkontrollierten „Beißer“!

Ganz im Gegenteil, es sind sehr ausgeglichene und selbstbewusste Hunde. Die Moderne Art der Ausbildung verlangt ein sehr gutes Wissen und einen ausgeprägten Sachverstand des Hundeführers.

Geduld, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen sind überaus hohem Maße  erforderlich.

Wir legen bei unserer Ausbildung großen Wert darauf, die natürlichen Triebanlagen des Hundes frühzeitig zu erkennen und zu fördern. Dem Hund wird von Beginn an mit viel Emotionen und Freude vermittelt, dass das Training Spaß macht und es nur positives bei der gemeinsamen Zusammenarbeit gibt.

Durch Lob und Anerkennung beim Training versetzten wir den Hund ebenfalls in eine positive Stimmung, aufgrund der Positiven Situationen möchte der Hund immer wieder trainieren um das gute Gefühl, ausgelöst durch das Lob, zu erhalten.

Wir erhalten so freudig arbeitende und motivierte Hunde, denen man ansieht, dass Hunden, Sport, Spaß macht.

Voraussetzung für eine IGP Prüfung ist eine erfolgreich abgeschlossene Begleithundeprüfung (BH/VT).

Abteilung A

Fährten in Koblenz

In der Fährtenarbeit des IGP Sports  setzt der Hund sein bestes Werkzeug ein: seine Nase. Es wird trainiert, dass der Hund eine gelegte Fährte ( Geruchsspur) konzentriert absucht. Je nach Prüfungsstufe ( I, II, III ) haben die Fährten eine Länge von 300, 400 und 600 Schritten und sind mit  bis zu 3, vom Hund anzuzeigenden Gegenständen versehen. 

Auch die Winkelanzahl ist in den Prüfungsstufen unterschiedlich. Somit ist der Schwierigkeitsgrad ansteigend. Die Fährtenarbeit erfordert viel Fleiß, ist aber eine schöne und absolut geeignete Form, den Hund sinnvoll zu beschäftigen.

Wichtig ist dabei, dass der Hundeführer bei dieser Abteilung Ruhe auf den Hund ausstrahlt. Laute und hektische Bewegungen können den Hund nachhaltig verunsichern.

Willst du mehr zum Thema „Fährten“ erfahren oder es vielleicht direkt mal ausprobieren?

Dann nimm an einer unserer Veranstaltungen zum Thema „Fährtenarbeit“ teil, in unserem Veranstaltungskalender findest du die nächsten Termine.

Abteilung B

Bei der Unterordnung zeigt der Hundeführer mit seinem Hund absolutes Teamwork. Die gezeigten Übungen sollten freudig und motiviert ausgeführt werden. Die Basis der Unterordnung ist das  „Fußlaufen“. Es werden in verschiedenen Übungsabschnitten während des „Fußlaufens“ weitere Kommandos wie Sitz / Platz / Steh gegeben, die der Hund zügig ausführen muss. Je nach Prüfungsstufe erhöhen sich die Schwierigkeitsgrade.

Begonnen und beendet wird jeder Übungsabschnitt mit der Grundstellung. Die einzelnen Übungsabschnitte sind in der Prüfungsordnung verankert und müssen auch in der vorgegeben Reihenfolge abgelaufen werden.

Für  die Übungen  „Bringen auf ebener Erde“ , „Bringen über eine Hürde“ und „Bringen über eine Schrägwand“ ist ebenfalls in der Prüfngsordnung festgelegt, welches Gewicht das Bringholz haben muss ( 650 g / 1000 g / 2000 g).

Abteilung C

Schutzdiesnt Plaidt-Miesenheim

Der Schutzdienst ist wohl der umstrittenste Teil des IGP Sportes, Menschen, die zum ersten mal eine Trainingsstunde des Schutzdienst beobachten, sehen dort meist in ihren Augen eine Art „Abrichtung“. Allerdings ist es ein komplett falsches Bild, welches sich in den Köpfen der Zuschauer abspielt.

Im Schutzdienst wird zunächst beim Aufbau unserer Junghunde  der Triebwechsel trainiert. Wir unterscheiden zwischen Aggressions- und Beutephase.

Die Aggression zeigt sich nicht im Beissen sondern im Bellen. Schafft es also ein junger Hund, den „bösen Menschen“  durch bellen zu verjagen, hat er ein Erfolgserlebnis. Der „böse“ Mensch wird Helfer oder auch Figurant genannt.

Bei der Beutephase bringen wir Ruhe in den Hund. Er hat seinen „Job“ erledigt und darf als  „Belohnung“ in den Schutzarm beissen, muss aber auf Hörzeichen “ AUS“ den Arm auslassen.

Der Schutzdienst ist die Königsdiziplin für den Hund da er im hohen Trieb steht aber voll Konzentriert sein muss da er bei trotz des Triebes alle Komandos des Hundeführers ausüben muss. Hier ist es die höchste Form des Gehorsamen Arbeiten

Auch hier ist der Ablauf der Prüfungsstufen in der Prüfungsordnung verankert, je höher die Prüfungsstufe desto anspruchsvoller die einzelden Übungen.